SCULPTRA
SCULPTRA ist ein Injektionspräparat zur Wiederherstellung des Volumens der Gesichtshaut. Nach Behandlungen mit Sculptra wird die Haut verjüngt, weicher und samtiger. Der Hauptzweck dieses Präparats besteht darin, die Produktion des eigenen Kollagens zu stimulieren, während der Wirkstoff des Präparats allmählich aus dem Körper ausgeschieden wird. Der Vorteil von Sculptra gegenüber anderen Fillern (wie Juvederm, Restylane oder Radiesse) besteht darin, dass dieses Präparat keine Gesichtsasymmetrien verursacht.
Behandelbare Körperregionen
Wangen
Wangenknochen
Nasolabialfalten
Kinn
Schläfen
Hals
Dekolleté
Handgelenke
Gesäß
Hüften
Sculptra
Seit dem Jahr 2000 wird das Präparat auf den europäischen Märkten vertrieben. Sein Hauptwirkstoff ist Polymilchsäure. Es handelt sich um ein synthetisches Präparat, das praktisch keine Abstoßungsreaktionen verursacht und keine allergischen Reaktionen hervorruft, im Gegensatz zu Präparaten mit Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs.
Darüber hinaus wurde der Wirkstoff des Fillers früher in der Chirurgie als Nahtmaterial verwendet, da er sich selbst auflösen kann.
Die Wirkung der Säure in diesem Präparat hilft dem Körper des Patienten, Kollagenfasern zu synthetisieren und Gesichtsdefizite zu beseitigen. Basierend auf durchgeführten Studien stellten Ärzte fest, dass mehrere Injektionen des Wirkstoffs die Kollagenproduktion um 40 % steigern.
Nach der Injektion von Sculptra unter die Haut nimmt das Volumen in den erforderlichen Gesichtspartien zu, unterstützt die Kollagensynthese, und danach zerfallen die aktiven Bestandteile des Fillers und werden auf natürliche Weise ausgeschieden.
Nebenwirkungen von Sculptra
An der Einstichstelle können manchmal Schwellungen, lokale Rötungen und Blutergüsse auftreten. In der Regel klingen sie innerhalb von 7–10 Tagen von selbst ab, ohne dass zusätzliche Behandlung erforderlich ist.
An der Injektionsstelle können auch kleine unterirdische Knoten auftreten. Sie sind optisch nicht sichtbar, können aber bei der Palpation vom Patienten gespürt werden. Für ein schnelles Auflösen kann eine leichte Gesichtsmassage angewendet werden.
Um das Risiko einer Infektion der Einstichstellen zu minimieren, wird den Patientinnen geraten, sich ein bis zwei Tage nach dem Eingriff nicht zu schminken, und die Einnahme von Aspirin und Ibuprofen sollte eingestellt werden.
Behandlungsplan
Sculptra-Injektionen werden sowohl einmalig als auch in einem Kurs von drei Behandlungen im Abstand von 1 bis 1,5 Monaten durchgeführt. Die Anzahl der Behandlungen hängt von dem spezifischen Hautproblem, dem Alter des Patienten, dem gewünschten Ergebnis und weiteren individuellen Besonderheiten ab.

