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Inkontilaser

IncontiLase – moderne Laserbehandlung bei Harninkontinenz

Die Geburt eines Kindes ist eines der schönsten Ereignisse im Leben einer Frau. Gleichzeitig stellt Schwangerschaft und Entbindung jedoch eine erhebliche Belastung für den weiblichen Körper dar. Die Beckenorgane werden stark beansprucht, Muskeln und Bänder gedehnt, und hormonelle Veränderungen können die Funktion der Harnblase beeinträchtigen. Viele Frauen leiden infolgedessen unter Harninkontinenz, die sich beispielsweise beim Niesen, Lachen oder sportlicher Aktivität bemerkbar macht.

Frauenheilkunde

Ursachen der Harninkontinenz bei Frauen

Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen:

01

Beginn der Wechseljahre

Altersbedingte hormonelle Veränderungen sowie eine Abnahme der Schleimhautelastizität können zu Inkontinenz führen.

02

Neurologische Erkrankungen oder Verletzungen

Inkontinenz kann als Folge anderer Erkrankungen oder durch Schädigungen des Nervensystems auftreten.

03

Veränderungen der anatomischen Strukturen im Beckenbereich

Diese entstehen häufig nach schwierigen Geburten oder bei Übergewicht.

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Was ist IncontiLase?

IncontiLase™ ist ein patentiertes, nicht-invasives Laserverfahren zur Behandlung und Vorbeugung verschiedener Formen der Harninkontinenz bei Frauen.

Statistische Analysen zeigen, dass die häufigste Form der weiblichen Harninkontinenz die Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz, SUI) ist. Laut Studien sind etwa 12–35 % der älteren und 4–14 % der jüngeren Frauen davon betroffen. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Belastungsinkontinenz mit strukturellen Veränderungen der Pubozervikalfaszie und der Bandstrukturen zusammenhängt, die häufig mit einem Kollagenmangel einhergehen.

IncontiLase™

Wie funktioniert die Behandlung?

Bei der IncontiLase™-Behandlung werden die vordere Vaginalwand sowie das Vestibulum im Bereich des Harnröhrenausgangs mit einem Erbium:YAG-Laser (2940 nm) behandelt. Zum Einsatz kommt der spezielle Fotona Smooth-Modus, der im nicht-ablativen thermischen Verfahren arbeitet.

+

Die Integrität der Schleimhaut bleibt vollständig erhalten

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Es erfolgen keine Schnitte oder Gewebeschädigungen

Thermischer Effekt

Durch die kontrollierte Erwärmung kommt es zu einer sofortigen Kontraktion der Kollagenfasern sowie zur Stimulation der Neokollagenese. Dies führt zu einer Straffung des Gewebes, einer erhöhten Elastizität und einer verbesserten Unterstützung der Harnblase. Die therapeutische Wirkung verstärkt sich im Laufe von etwa einem Monat nach der Behandlung kontinuierlich. Zusätzlich wird die Durchblutung der Beckenorgane verbessert.

Wirksamkeit und Vorteile

  • 72 % der Patientinnen mit Belastungsinkontinenz berichteten bereits nach einer einzigen Behandlung über eine deutliche Verbesserung
  • Studien zeigten eine Verkürzung der Harnröhrenachse um mehr als 20 Grad
  • Reduzierte Beweglichkeit des urethrovesikalen Übergangs
  • Keine Schmerzen während oder nach der Behandlung
  • Keine Ausfallzeit
  • Wiederaufnahme des aktiven Sexuallebens innerhalb von 72 Stunden möglich
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Indikationen

Harninkontinenz unterschiedlicher Genese (Belastungs- und Mischformen)
Beckenorganprolaps (z. B. Vaginalprolaps)