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Radiesse

Radiesse

Radiesse ist ein injizierbarer Hautfüller aus Calciumhydroxylapatit-Mikrokugeln in einem Gelträger. Die CaHA-Mikrosphären stimulieren Fibroblasten und erzeugen einen natürlichen Lifting-Effekt. Die wasserbasierte Gelbasis sorgt für einen sofortigen Aufpolsterungseffekt.

In der ästhetischen Medizin wird Radiesse eingesetzt für:

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    • die Korrektur mittelschwerer bis schwerer Falten (z. B. Nasolabialfalten)
  •  
    • die Wiederherstellung von Gesichtsvolumen
  •  
    • die Verjüngung der Handrücken

Radiesse – Doppelter Effekt

Die Behandlung bietet einen doppelten Effekt: sofortiges Volumen durch das Gel und schrittweise Biostimulation, da die Mikrokugeln die Kollagensynthese fördern und so Hautdichte und -qualität verbessern.

Dank seiner einzigartigen Formel polstert Radiesse das Gewebe auf und definiert Konturen – ohne einen aufgespritzten Look. In dieser Produktklasse gibt es kaum direkte Vergleichsprodukte mit der Kombination aus Volumenaufbau und Kollagenstimulation.

Die Ergebnisse halten in der Regel 12–18 Monate, teilweise auch länger, abhängig vom Behandlungsbereich, der Technik und individuellen Faktoren. Im Gegensatz zu Hyaluronsäure-Fillern ist Radiesse nicht mit Hyaluronidase auflösbar, daher sind korrekte Indikationsstellung und präzise Injektionstechnik besonders wichtig.

Indikationen

Korrektur tiefer Falten und Nasolabialfalten

Wiederherstellung von Wangenknochen, Kinn und Wangenvolumen

Verbesserung von Hautstruktur und Hautton

Handverjüngung

Gesichtskonturierung und Straffung

Radiesse

Wichtige Hinweise zur Behandlung

Kontraindikationen

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Entzündliche Prozesse im Behandlungsbereich
  • Allergische Reaktionen auf Produktbestandteile
  • Blutungsstörungen
  • Alter unter 18 Jahren

Nebenwirkungen

Nach der Therapie sind leichte Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit und kleine Blutergüsse möglich. Diese klingen in der Regel innerhalb von 2–7 Tagen ab.

Das anfängliche Volumen ist sofort sichtbar; der endgültige Verdickungseffekt entwickelt sich nach 6–12 Wochen.

Nachbehandlung

  • 24–48 Stunden auf Sport, Sauna, heiße Bäder und Alkohol verzichten
  • Kein massiver Druck auf die Injektionsbereiche
  • Make-up erst nach geschlossenen Einstichstellen auftragen
  • Erste Nacht auf dem Rücken schlafen
  • Haut 5–10 Minuten kühlen, um Schwellungen zu reduzieren
  • Laser oder aggressive kosmetische Eingriffe erst nach Absprache

Nachsorge

Eine Nachuntersuchung wird nach 2–6 Wochen empfohlen, um Symmetrie zu prüfen und mögliche Korrekturen zu planen.

Die Ergebnisse halten durchschnittlich 12–18 Monate, bei Hyperdilution ca. 9–12 Monate.

Sicherheit und Risiken

Typisch

  • Blutergüsse
  • Schwellungen
  • Druckempfindlichkeit
  • Verhärtungen

Selten

  • Knötchen / Granulome
  • Asymmetrien
  • Migration des Fillers
  • Herpesausbrüche

Sehr selten

  • Intravasale Penetration mit Anzeichen einer Ischämie: stechende Schmerzen, blasse oder fleckige Haut, Kältegefühl, Sehstörungen